Physiotherapie Prinz und Imdahl
Physiotherapie Prinz und Imdahl

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Das Thema Prävention und Fitness ist uns ein wichtiges Anliegen. Unter fachkundiger Anleitung lernen Sie maßgeschneiderte und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Kräftigungs- und Haltungskonzepte für ein ganzheitliches Wohlbefinden kennen.

Die 5 goldenen Praxistipps für Prävention und Fitness.

Praxistipp Nr. 1:

 

So stehen Sie richtig

 

  • Das Brustbein ist nach vorne oben angehoben
  • Der Kopf wird entspannt aufrecht gehalten
  • Die Bauch- und Gesäßmuskeln sind etwas angespannt, um ein Hohlkreuz zu vermeiden
  • Das Becken ist leicht aufgerichtet
  • Die Knie sind leicht gebeugt, nicht durchgestreckt
  • Die Füße stehen etwa hüftbreit auseinander

 

Praxistipp Nr. 2:

 

In Bewegung bleiben

 

  • Nehmen Sie beim Stehen und Sitzen häufig und bewusst die aufrechte Haltung mit leicht nach vorn gekipptem Becken ein. In dieser Position wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Doppel-S-Krümmung gehalten und kaum belastet.
  • Richten Sie Ihren Brustkorb häufiger nach vorne und oben auf.
  • Strecken Sie Ihren Hinterkopf nach hinten oben.
  • Spannen Sie Ihre Schulterblätter bei Ihren Armbewegungen nach hinten unten in Richtung Kreuzbein.
  • Wechseln Sie Ihre Haltung beim Sitzen oder Stehen so oft wie möglich.
  • Legen Sie während der Arbeit im Sitzen häufig kleine Bewegungspausen ein.
  • Heben und tragen Sie Lasten nah am Körper.
  • Nutzen Sie beim Anheben oder Bücken die Kraft der Beine, um den Rücken zu entlasten.
  • Bücken Sie sich mit gespreizten Beinen und geradem Rücken, beugen Sie Ihre Knie- und Hüftgelenke.



Praxistipp Nr. 3:

 

Heben und Tragen

 

  • Um den Rücken beim Bücken zu entlasten, können Sie die Kraft Ihrer Beinmuskeln nutzen: Gehen Sie in die Knie oder in die Hocke, wenn Sie zum Beispiel etwas vom Boden aufheben
  • Wenn Sie etwas Schweres heben müssen, stellen Sie sich nah an die Last heran. Gehen Sie in die Knie und neigen Sie den gerade gehaltenen Rücken nach vorn, bis Sie den Gegenstand nah am Oberkörper halten können. Spannen Sie die Rücken- und Bauchmuskeln an, um die Wirbelsäule zu stabilisieren, bevor Sie die Last anheben.
  • Atmen Sie während des Hebens und Tragens gleichmäßig weiter.
  • Tragen Sie die Last nah am Körper, halten Sie den Rücken aufrecht und vermeiden Sie es, während des Tragens den Rumpf zu verdrehen.
  • Als schonend gelten Bewegungen innerhalb des Bewegungssektors mit offener, beinachsengerechter Beinstellung.



Praxistipp Nr. 4:

 

Schlafen in Seitenlage

Das Schlafen in Seitenlage mit leicht gebeugten Knien gilt als ideale Schlafhaltung, weil die Wirbelsäule dabei in ihrer natürlichen Krümmung liegt.

 

Voraussetzung ist eine möglichst punktelastische Matratze, die die Körperformen vor allem im Bereich der Schultern und des Beckens optimal unterstützt. Sie sollte dem Körpergewicht des Schläfers angepasst und weder zu weich noch zu hart sein. Ein geeignetes, nicht zu großes Kissen stützt die Kopf und Halswirbelsäule ab.

 

Schlafen in Bauchlage

Für Patienten mit Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule gilt das Schlafen in der Bauchlage als ungünstig, da der Kopf dabei stark verdreht gelagert wird.

 

 

Praxistipp Nr. 5:

 

Tipps für den Alltag

 

Hausarbeit ist mit vielseitiger Bewegung verbunden und kann daher eine durchaus rückenfreundliche Betätigung sein. Wer jedoch eine schwache Rumpfmuskulatur hat, kann durch ungewohntes Bücken, Heben und Tragen oder durch einseitige Körperhaltungen schon einmal unter Rückenschmerzen leiden.

Bei Beschwerden und zur Vorbeugung von Verspannungen bei schwacher Muskulatur helfen Rückenschul-Tipps, den Rücken zu schonen. Denken Sie jedoch daran: Den Körper durch viel Bewegung und Training zu stärken, ist besser, als ihn zu sehr zu schonen. Ein starker Rücken ist die beste Vorbeugung gegen Schmerzen!

 

  • Wenn Ihr Rücken nicht in Form ist, nehmen Sie bei möglicherweise belastenden Bewegungen wie zum Beispiel Fegen oder Staubsaugen eine aufrechte Körperhaltung ein.
  • Bewegen Sie sich mit geradem Rücken,
  • mit gebeugten Knie- und Hüftgelenken,
  • innerhalb des Bewegungssektors.

 

Der Bewegungssektor wird durch eine offene, achsengerechte Beinstellung (Hüftgelenke leicht gespreizt und nach außen gedreht) vorgegeben.

 

Durch die offene Beinstellung kann das Becken innerhalb des V-förmigen Sektors relativ leicht gekippt werden, was die natürliche aufrechte Körperhaltung erleichtert.

 

Rumpfbewegungen außerhalb des Bewegungssektors können sich bei Vorschäden ungünstig auf die Wirbelsäule auswirken.

 

Beinachsen

Als Beinachse bezeichnet man eine gedachte Linie, die durch die Mitte der Hüftgelenke, des Kniegelenks, der Sprunggelenke und der Füße verläuft.

 

Für die Belastung der Wirbelsäule, der Hüft-, Knie-, Sprung- und Fußgelenke ist die Beinachse von entscheidender Bedeutung. Weichen die Gelenke nach innen oder außen von der Linie ab, können Fehlbelastungen die Folge sein.





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Unser Mitarbeiter Christian Leistekow verlässt die therapierbar - Prinz und Imdahl zum 31.01.2018. Er wird sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Wir schauen auf eine erfolgreiche und schöne Zeit zurück und wünschen Christian bei seinen neuen Plänen eine glückliche Hand und viel Erfolg.

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